Mittwoch, 4. März 2009

Aufbau eines Schultages

Die ersten zwei Tage blickte ich noch nicht so ganz durch, wie ein Schultag an dieser Schule aufgebaut ist. Dann ließ ich mir den Stundenplan und damit auch die Zeiten meiner "Mentorin" geben. Das ist das Ergebnis:













Ganz schön viele Pausen...aber das macht den Schulvormittag so angenehm und so entspannt - es ist gar nicht so spürbar, dass der Unterricht bis kurz vor drei geht. Die Kinder sind ebenfalls entspannt, da sie sich in den vielen Pausen im Schnee austoben, ein ordentliches Mittagessen bekommen und viel an der frischen Luft sind.
So funktioniert Rhythmisierung von ganz allein :-)

Zum Mittagessen: um 10.45 Uhr gehen die ersten Klassen zum Mittagessen, um kurz nach 11 Uhr die zweiten Klassen, dann die dritten usw. Obwohl im Stundenplan nur 15 Minuten einberaumt sind, dauert das Mittagessen eben so lange wie es dauert. Die Kinder werden nicht gehetzt. Danach gehen sie zufrieden in den Rest-Unterricht der 4. Stunde.

Ich kann nur sagen, dass ich das als sehr angenehm und sehr entspannend empfinde. Es herrscht viel Austausch mit den KollegInnen in den Pausen und man hat trotzdem noch Zeit für sich oder für kleine Erledigungen wie Kopieren etc.

1 Kommentar:

  1. Hei Liz,

    Wir freuen uns alle auch sehr, dass wir so eine
    aufgeschlossene, aktive und selbständige Lehrerin,"Praktikantin" aus Deutschland bekommen haben. Unsere Schüler sind auch alle ganz begeistert, dass sie mal wieder mit einer "Nativen Speaker" Deutsch üben können.
    Liebe Grüsse
    Sirpa

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